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Postkarte an Zuhause: DukwePDF Print E-mail
Geschrieben von Aaron
Friday, 20 October 2006

Noch vor dem zu Bett gehen setzte ich dem ewigen Genoergel Dennis' an meinem Bart ein Ende und machte aus einem Voll- einen Ziegenbart.

Heute kamen wir trotz des relative spaeten Starts gut voran, denn endlich gabs mal keinen omnipaesenten Gegen- oder Seitenwind.

Die Landschaft war relative abwechslungsreich und viele Gewitter um uns herum befeuchteten die Luft auf 100%.

In einer der ersten Pausen wurden wir von zwei aufdringlichen Grundschullehrern wieder einmal im Verhoerstil, inkl. Thema Geld, ausgefragt. Deshalb haben wir beschlossen in Zukunft in solchen Situationen nur wenig englisch sprechen zu koennen.

Spaeter plagte mich der erste Durchfall, welcher mit einer Platzaenderung verbunden war, da ploetzlich Leute anhielten. Anschliessend gabs fuer jeden eine Tablette und Dennis gab mir 2 Chlortabletten in meinen Trinksack. Dasd waere auch richtig dosiert gewesen, wenn mein Sack voll statt Viertelvoll gewesen aere. So gabs zum Durchfall, wo man ja viel trinken soll auch noch ekelhaftes Wasser J.

Kurz vorm Ziel ueberholte uns ein Motorradfahrer aus Suedafrika mit viel Gepaeck und hielt fuer einen kurzen Plausch. Er reist nach Malawi, dann Namibia und das fuer insgesamt 2 Monate.

Einen Platz zum Zelten gabs bei der Polizei in einem Fluechtlingslager, nachdem wir vorher das Uebernachtungsangebot eines, etwas ueberfordert wirkenden, schwarzen Jugendlichen ausschlugen, da wir uns zu unsicher dabei waren.

Hier sind wir von netten Polizisten und Fluechtlingen aus Angola, Namibia, Zimbabwe und Somalia umgeben. Deswegen ruft auch der Muezim ueber eine grottige Anlage zum Gebet.

 

Strecke: Postkarte an Zuhause: 133.95

Fahrzeit: 5:40

Durchschnitt: 25.5

Max. Geschwindigkeit: 35.5

Hoehenmeter: 340

Max. Hoehe: 1147

Durchschn. Steigung:  1%

Max. Steigung: 9%


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