| Geschrieben von Aaron | | Sunday, 29 October 2006 | 29.10. Lusaka
Bereits um sieben Uhr fuhr ich mit den Kindern zur Messe, wo sie sangen. Die Messe war musikalisch noch lebendiger als die in Kasane. Nach unserer Rueckkehr gabs ein grosses Fruehstueck mit Steffi, Veronika (Voluntaere) und Dennis. Sister charmaine fuehrte uns Mittags durch die Zimmer der Maedchen (5 Betten, sehr familiaer eingerichtet) und erzaehlte uns von den schwierigen familiaeren Hintergruenden der Madchen. Die reichen von Waisen bis zu vergewaltigt, misshandelt oder von der Familie verstossen. Hier lernten wir auch Memory kennen (eine von den 2 HIV positiven Maedchen), die mit 9 von ihrem Onkel sexuell missbracjt, mit HIV angesteckt und dann von der Familie verstossen wurde. Sie geht sehr aufrecht und offen mit ihrem Schicksal in der Oeffentlichkeit um und konnte mit "vortraegen" in ganz Afrika, ueber ihr Leben mit HIV Geld fuer ein Haus fuer ihre Brueder sammeln. Wenn man soche Hintergruende kennt, ist man beeindruckt, wie gluecklich die Maedchen hier leben und wie wichtig diese Arbeit ist. Danach zeigte uns Sister Charmaine noch die kleine Farm mit Huehnern, Schweinen, Ziegen etc. und die offene Schule in der neben den Maedchen noch 700 Kinder aus der Gegend unterrichtet wwerden. Am Nachmittag lernten wir auch die Salesianer-Pater kennen und besuchten deren "Konferenzzentrum". Wie bereiits angekuendigt, gabs am Abend ein Konzert der Maedchen fur uns, wo sie sangen und tanzten. Zum Schluss mussten wir auch ran und schlugen uns ganz wacker. Tagsdarauf besuchten wir mit Steffi und Veronika den Markt in Lusaka auf der Suche nach einem schicken afrikanischen Hemd und kauften zwei Tuecher, von welchen ich eins am Nachmittag zu meinem Sonnendach verarbeitete. Abends sassen wir noch nett mit den Voluntaeren zusammen und genossen die Gemuetlichkeit.
mehr gibts vielleicht morgen ;)
weiter … | | Geschrieben von dennis | | Sunday, 29 October 2006 | Liebe Afri-Rad Leser, ein kurzer Bericht. Wir sind nun in Sambia. Sambia ist so wie man sich Afrika vorstellt. Kleine runde Buschhuetten zwischen gruenen Baeumen. Es ist in der Sonne bis 50 Grad warm. Schwierig ist es Essen zu bekommen. Es gibt immer weniger Einkaufsmoeglichkeiten. Und die Bevoelkerung wird immer aermer. Teilweise betteln die Kinder nach essen. Es ist ein komisches Gefuehl aber die Menschen sind hier sehr freundlich und herzlich. In Lusaka sind wir gerade in City of Hope einem Hilfsprojekt fuer junge Frauen und Maedchen. Morgen versuchen wir noch einen genaueren Bericht zu bringen. Ruft uns doch mal an wir freuen uns! Nummer steht unter Kontakt und 9 Cent die Minute ist nicht teuerer als ein Mobilfunkgespraech.
Gruesse aus Sambia Lusaka Dennis und Aaron weiter … | |