| Postkarte an Zuhause: Lilongwe | | | |
| Geschrieben von Aaron | | Wednesday, 08 November 2006 | Das Bett haben wir vor die, nur von aussen abschliessbare Tuer geschoben. Mit Watte bzw. Klopapier in den Ohren und Pfefferspray am Mann schliefen wir in voller Fahrradbekleidung auf dem Bett, das wir dazu mit der Zeltplane bedeckten. Als wir erwachten packten wir so schnell wie moeglich unsere Sachen und verschwanden (um 6). Der Weg nach Lilongwe war sehr ruhig und schnell zurueckgelegt. Dort bezogen wir dann ein Zimmer im St. Peters Guesthouse und erledigten die ueblichen Dinge wie einkaufen und Internet. Es gibt hier sogar einen Shoprite-Supermarkt, der "Aldi" aus Suedafrika, wo man alle westlichen Produkte bekommt. Jedoch kostet einen hier der europaeische Lebensstil wesentlich mehr, deshalb trifft man dort nur Weisse und reiche Schwarze. Wenn man in Malawi billig leben will, muss man wie alle hier auf den Markt gehen.
PS.: Haette fast vergessen den Gegenwind zu erwaehnen, der uns seit Victoria West, mit Ausnahme von Vryburg, peinigt.
Kilometer: 49km Fahrzeit: 2:50h Durchschnitt: 17.2km/h max. Geschwindigkeit: 30km/h Hoehenmeter: 233m max. Hoehe: 1201m durchschn. Steigung: 2% max. Steigung: 5% weiter … | | Gruesse aus Malawi: Rekord Hitze, Anstrengende Woche, Urlaub | | | |
| Geschrieben von dennis | | Wednesday, 08 November 2006 | Liebe Afri-rad Leser, wir sind nun in Malawi. Nach einer Woche harter Arbeit. Der Gegenwind ist nichts neues dazu kam noch Hitze, Berge und Einsamkeit. Die Hitze war bei 54 Grad unertraeglich und wir mussten uns noch Wasser erbetteln. Die Berge sind legendaer und wir wurden immer wieder gefragt wie wir das geschaft haben. Das schwierigste war aber unsere Versorgung mit Energie, denn Einkaufsmoeglichkeiten gibt es auf der Strecke kaum. Doch wir sind nun endlich da. Zwei Wochen Urlaub liegen vor uns. Wir kriegen noch Besuch, Steffi, Dennis' Freundin, kommt morgen eingeflogen. Diese Pause brauchen wir dringend denn unsere Motivation liegt ganz weit unten und Malawi hat uns nicht gerade herzlich empfangen. Die Kinder sind zwar freundlich, eigentlich zu freundlich. Als wir verzweifelt eine Unterkunft suchten kamen 30 Kinder hinter uns her und 20 andere schnitten uns den Weg von vorne ab. Im Chor in voller Lautstaerke schalte es Mozungu und Finger zeigten auf uns. Mozungo bedeutet hier Weisser Mann. Das hoert sich wirklich nett an, aber in jedem Dorf das gleiche, irgendwann reist die Gedult besonderes wenn man nur noch GIVE ME SOMETHINK hoert. Wir rsind am Abend im Queens Resthouse gelandet, das schlimmste Loch was wir beide je gesehen haben. Die benutzten Kondome unter dem Bett und besoffene Typen erhohten den Ranzfaktor. Wir verrammelten die nicht abschliessbare Tuer mit dem Bett. Auf das Bett legten wir die Zeltplane und lagen darauf mit Pfefferspray und Messer bewaffnet in voller Kleidung.
Bilder sind auf dem Weg und Aaron wird auch wieder seine Tagebucheintraege in Kurze veroeffentlich. Wir haben auch wieder eine Telefonnummer.
00265 9793602 und die 00265 9793603
Gruss von Dennis und Aaron weiter … | |