| Tansania: Riesen Berge, Regen und tolle Landschaften
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| Geschrieben von dennis | | Monday, 04 December 2006 | Hallo Liebe Afri-Rad Leser, wir sind nun in Mbeya, das liegt im Sueden von Tansania. Wir haben den Malawi-See hinter uns gelassen. Die Strecke von Mzuzu bis zur Grenze war sehr abwechselungsreich. Erst mussten wir an einem kleinen Fluss durch die Berge zum See. Ueberall war es gruen und die Regenzeit hinterlaesst ihre Spuren. Man sieht kleine Baeche und die Fluesse sind von der aufgewuehten Erde ganz braun. Die Menschen leben hier sehr einfach, alle bauen ihre eigenen Lebensmittel an und versuchen so zu ueberleben. Wir uebernachteten bei zwei Einheimischen welche uns stolz die sehr wackelige selbst konstruierte Bruecke zeigten ueber die wir auch laufen mussten. Die Beiden schliefen auf Befehl vom Dorfchef vor unserem Zelt um auf uns aufzupassen. Dann verbrachten wir zwei Tage am See. Es war wie in der Karibik. kilometerlange Sandstraende und ueberall wuchsen Palmen. An der Grenze nach Tansania zitterten wir, weil wir immer wieder von Problemen mit den Visa gehoert hatten, doch am Ende dauerte alles nicht mal ein Stunde und wir hatten keine Probleme. In Tansania fing es sofort an mit den Bergen. Von 550 Hoehenmetern kletterten wir auf einer Strecke von 117 km in zwei Tagen auf einen Pass von 2300m. Die Luft ist hier duenner und kaelter. Es ging an riesen Teeplantagen, Bananenstaudenfeldern und Regenwaelder vorbei. Den Menschen scheint es hier deutlich besser zu gehen als in Malawi. Die Kleider sind sauberer die Hauser schoener und es gibt wieder mehr private Autos. Leider ist das Betteln schlimmer geworden, Kinder, welche oft von ihren Eltern angestiftet werden fragen nach Geld. Am Berg kann man nicht davon fahren und so laufen sie kilometer weit mit uns mit und fordern "Give me my money!" oder "Give me pen". Selbst gut gekleidete Erwachsene fragen nach Geld. Manchmal sind wir kurz vorm Explodieren doch wenn man anhaelt rennen die Kinder meistens Weg und die Erwachsenen reden in Swaheli oder starren ein an. Wir sind nun gespannt auf den Transtansania Highway und werden in 800km in Dar es Salam sein.
Gruss von Dennis und Aaron weiter … | |