Kopfbereich

Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation


Inhalt

SamePDF Print E-mail
Geschrieben von Aaron
Thursday, 21 December 2006

Affen oder voegel, die komische Geraeusche machten verwehrten Dennis einen erholsamen Schlaf. Dazu kam noch der Hund der Zeltplatzbesitzer, der zwischen unseren Zelten lag und pupste.
Gluecklicherweise erfuhren wir von einem der Brueder, wie Eierkuchen auf Swaheli heisst ("Chapati"), so dass wir schon nach einigen Kilometern an das begehrte Gebaeck kamen ohne eine Pfanne angedreht zu bekommen. Zu, Fusse der Sued-Pare-Berge radelten wir stetig nach oben, wobei es z. T. starken Wind aus allen Richtungen gab. Auch die Strassenverhaeltnisse wurden sehr buckelig und unangenehm, noch dazu gab es keinen Seitenstreifen mehr so dass wir einige Male mit einem Sprung ins Gras unsere Leben retten mussten.
Abends im Motel in Same machten wir uns wiedermal Gedanken, warum die Afrikaner so ruecksichtslos sind (beim Autofahren etc.) und kamen darauf, dass das an der fehlenden Erziehung liegen mussund deshalb die Menschen hier eher wie Tiere miteinander umgehen. Es scheint als wuerde ihnen eine Orientierung fehlen, die sie mit der Kolonialzeit verloren haben, als das "tolle Leben" der Europaeer hier propagiert wurde und seither wird.
Die einzigen, die hier noch Werte ausstrahlen sind die Massai, weil sie noch ihre eigene kultur leben. Ohne diese kulturelle Identitaet wir eine Gesellschaft wertelos, was sich z. B. in der ruecksichtslosigkeit aeussert.

Kilometer: 72.03km
Fahrzeit: 4:12h
durchschn. Geschwindigkeit: 17.1km/h
max. Geschwindigkeit: 31.5km/h
Hoehenmeter: 477m
max Hoehe: 891m
durchschn. Steigung: 1%
max. Steigung: 6%
weiter …